Was brauchen wir wirklich, um gut zu leben und glücklich zu werden? Unsere Seele teilt es uns mit, wenn wir auf sie achten, ihr zuhören. Schenken wir ihr jedoch zu wenig Aufmerksamkeit, versucht sie, uns über den Körper zu erreichen.
Die Seele ist zwar das unsichtbare Organ unseres Körpers, sie wirkt sich aber über das Nervensystem auf unseren gesamten Organismus aus. Sie umfasst unsere gesamte Wahrnehmung, beeinflusst Hirn- und Organaktivität, bestimmt die Bindung zu unseren Mitmenschen, definiert unsere Persönlichkeit – und sie kann uns krank machen. (Sabine Wery von Limont)
Viele von uns haben bereits Bekanntschaft gemacht mit den kleinen, zunächst unspektakulären Signalen des Körpers, mit denen uns das Immunsystem der Seele warnen möchte. Da sind beispielsweise die hartnäckigen Magenschmerzen, die Kopfschmerzattacken, Rückenschmerzen, Husten, Juckreiz, Müdigkeit – so viele Zeichen, mit denen uns das Immunsystem der Seele signalisiert:
Da läuft etwas falsch in deinem Leben – schau einmal genau hin!
Die Beschwerden sind Ausdruck dafür, dass sich Körper, Geist und Seele nicht im Gleichgewicht befinden.
Der Druck wird immer größer. Im Arbeitsalltag befinden sich viele in einer Leistungsspirale. Wer nicht Schritt halten kann, muss um seinen Job fürchten.
Zusätzlich zum Arbeitsalltag setzen wir uns auch im privaten Bereich diesem Druck aus: Wir wünschen uns die perfekte Beziehung, um den gesellschaftlichen Ansprüchen zu genügen. Unsere Kinder sollen Eltern haben, die sich in Kita und Schule engagieren, die sie spielerisch, künstlerisch und sprachlich fördern. Dass dies bei Eltern und Kindern teilweise zu einer Überforderung führt, wird ignoriert.
Was Menschen heute von sich verlangen, ist oft nicht zu schaffen. Sie wollen den kritischen Blicken der anderen standhalten und die Anforderungen des Arbeitgebers, des Partners, der Kinder oder Eltern erfüllen. Wir neigen dazu, Erfolge als normal hinzunehmen, Scheitern hingegen wird als Drama empfunden, so sinkt unser Selbstwertgefühl.

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