Als Resilienz (lat. resilire „zurückspringen“, „abprallen“) wird die innere Stärke eines Menschen bezeichnet; seine seelische Widerstandskraft, die hilft, Krisen, Misserfolge und Schicksalsschläge zu bewältigen. Resilienz ist eine dynamische Eigenschaft des psychischen Immunsystems. Sie wird dauernd neu generiert und unterwirft sich neuen Herausforderungen.
Ursprünglich kommt der Begriff aus der Materialkunde. Er bezeichnet die Fähigkeit von Materialien, die eine physische Elastizität besitzen und nach extremen Belastungen wieder in den ursprünglichen Zustand zurückkehren, ohne zu brechen oder Schaden zu nehmen.
Wenn es um Resilienz geht, dann geht es auch immer darum, etwas an sich abperlen zu lassen. Das ist der Lotuseffekt, den wir aus der Natur kennen. Er beschreibt die Fähigkeit der im fernen Osten beheimateten Lotusblume, sich selbst zu reinigen. Das Wasser perlt vom Blatt der Blume ab und reißt dabei alle Schmutzpartikel mit sich.

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